Company Memory als Kontrollebene statt Vektorstore
Die meisten Company-Memory-Implementierungen beginnen mit einem Vektorstore und enden bei Retrieval ohne Quellenangaben, Aktualität und Berechtigungen. Dieser Artikel geht die vier Entscheidungen durch, die Retrieval in eine Kontrollebene verwandeln.
1. Quellenautorität ist der Ausgangspunkt
Company Memory ist nicht die Quelle der Wahrheit. Es ist eine Schicht darüber. Vor jedem Retrieval brauchen Sie ein verbindliches Quellenregister mit Berechtigungen, Aktualitätsregeln und Eigentümern pro Quelle.
2. Quellenangaben sind nicht optional
Jede Antwort muss mindestens eine Quelle zitieren. Die Quellenangabe ist der Vertrag zwischen Agent und Nutzer. Ohne Quellenangaben ist Retrieval nur plausibler Text.
3. Aktualität schlägt Vektorqualität
Ein etwas weniger genaues Modell mit aktuellen Quellen ist besser als ein genaueres Modell mit veralteten Quellen. Aktualität pro Quelle und Dokument wird mitgemessen.
4. Berechtigungen werden vererbt
Ein Agent darf kein Dokument abrufen, das sein Nutzer im Quellsystem nicht lesen dürfte. Berechtigungen werden vererbt, nicht aufgesetzt.
Schluss
Ein gut gebautes Company Memory ist eine Kontrollfläche, nicht eine Datenbank. Hier leben Quellenautorität, Berechtigungen, Quellenangaben und Aktualität.
Im nächsten Artikel: wie man den Agenten-Arbeitsraum auf Company Memory aufsetzt, ohne Berechtigungen zu leaken oder nicht verifizierbare Antworten zu produzieren.